Mitbewerber-Analyse

Konkurrenten vergleichen und Alleinstellungsmerkmale aufdecken mit Seolingo

Der Mitbewerber-Vergleich von Seolingo ist ein mächtiges Werkzeug um wichtige Kennzahlen von Dokumenten zu vergleichen und neue Anregungen für den eigenen Text zu erhalten. In der Übersicht werden alle bei einer Analyse untersuchten Dokumente angezeigt. Die Tabelle zeigt auf einen Blick alle Kennzahlen, bietet aber bei einigen Spalten durch einen Klick zusätzliche, weiterführende Informationen.

Wörter, Wortschatz und Wortschatz %

Das nächste sehr einfache Kriterium zur Bewertung von Webseiten ist die Textlänge. Sie sehen in der Übersicht also für alle untersuchten Dokumente die Anzahl der Wörter. Seolingo bezieht in diese Rechnung nur tatsächliche Wörter mit ein: Zahlen, Formeln und einzelne Buchstaben werden hier herausgefiltert, da nur an wirklich sinngebenden Wörtern Interesse besteht.

Außerdem wird die Größe des Wortschatzes angegeben. Das ist einfach die Anzahl der unterschiedlichen Wörter im Text.

Bereits aus diesen einfachen Werten kann man interessante Schlüsse ziehen, indem man die beiden Kennzahlen zueinander ins Verhältnis setzt: beim Wortschatzanteil wird der Quotient aus Wortanzahl und Wortschatzgröße gebildet. Hier lassen sich schon deutliche Unterscheide zwischen Texten feststellen.

Ein sehr niedriger Wortschatzanteil kann z.B. ein Indiz dafür sein, dass versucht wurde, den Text künstlich aufzublähen. Auf gut deutsch: es wird mit vielen Worten wenig gesagt. Auch hier gilt: man sollte nicht direkt absolute Schlüsse ziehen, d.h. es kann auch gute Texte mit niedrigem Wortschatzanteil geben. Tendenziell ist aber festzustellen, dass bei Google oft Dokumente gut gerankt sind, die einen Wortschatzanteil von mindestens 35% besitzen. Liegt der Wert bei Ihrem Text also deutlich darunter sollten Sie überprüfen, ob der Text nicht künstlich aufgebläht wurde.

Top 20

Beim Top 20 Wert werden zunächst die 20 relevantesten Terme gemäß der Termgewichtungsanalyse bestimmt. Nun wird für jedes Dokument geprüft, wie gut diese Terme integriert wurden.

Als Optimalfall wird hierbei angesehen, wenn ein Term in einem Dokument mindestens den durchschnittlichen Relevanzwert der Vergleichsdokumente besitzt, maximal aber den maximalen Relevanzwert der Vergleichsdokumente. Abweichungen von diesem Optimalfall werden nun über alle 20 relevantesten Terme gemessen und prozentual angegeben.

Ein Wert von 100 bedeutet demnach, dass die 20 relevantesten Terme alle optimal eingebunden sind, ein Wert von 0 dagegen, dass die 20 relevantesten Terme garnicht (oder extrem zu oft) im Text vorkommen.

Diversität

Eine weitere interessante Kennzahl einer Termgewichtungsanalyse ist die Diversität. Ein gutes Dokument zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es auch mehrere Unterthemen des Ursprungsthemas ausführlich behandelt.

Der Diversität-Wert für ein Dokument wird daher folgendermaßen berechnet: zunächst werden anhand der Termgewichtung die 200 relevantesten Terme bestimmt, die in mindestens 2 Dokumenten enthalten sind. Nun wird für jeden Term der maximale Relevanzwert innerhalb der Vergleichsdokumente berechnet. Danach wird der Relevanzwert des zu untersuchenden Dokumentes mit dem maximalen Relevanzwert verglichen. Die Kennzahl Diversität gibt nun den Prozentsatz der Terme an, für die der Relevanzwert mindestens 80% des maximalen Relevanzwertes beträgt.

Auf gut deutsch bedeutet das: es wird geprüft, bei welchem Anteil der Terme das untersuchte Dokument zu den besten zählt. Wenn viele Terme intensiv integriert werden führt das zu einer hohen Diversität, wenn dagegen die meisten Terme nur sehr oberflächlich behandelt werden ist die Diversität entsprechend niedrig.

Exklusiv-Terme

Mit einem einfachen Klick öffnen Sie eine Liste der Exklusivterme eines Dokumentes.

Mit einem einfachen Klick öffnen Sie eine Liste der Exklusivterme eines Dokumentes.

Um bei Google zu bestehen brauchen Dokumente oft ein Alleinstellungsmerkmal: einen Themenbereich, der von keinem anderen Dokument so gut oder überhaupt behandelt wird. Mit Seolingo können Sie die Alleinstellungsmerkmale der Dokumente leicht herausfinden: für jedes Dokument wird die Anzahl der Terme angezeigt, die in sonst keinem anderen untersuchten Dokument vorhanden sind. Außerdem können Sie sehen, welchen Anteil exklusive Terme am Gesamtwortschatz haben.

Wenn Sie auf einen Wert in der Tabelle klicken, erhalten Sie eine genaue Auflistung der exklusiven Terme des entsprechenden Dokumentes. Sie können dann überprüfen, ob Sie so einen Themenbereich finden, der auch für Ihr Dokument interessant sein könnte. Beachten Sie: wenn für ein Dokument ein exklusiver Term genannt ist, muss dieser nicht zwingend auch etwas mit dem Thema zu tun haben. Der Term könnte zum Beispiel aus der Navigation oder der Seitenleiste stammen und mit einem anderen Thema zu tun haben, das auf der entsprechenden Webseite behandelt wird.

Neben thematisch irrelevanten Exklusivtermen finden Sie beim genauen Durchsehen der Liste aber oft auch ungeahnte und sinnvolle Unterthemen für Ihr Hauptthema.

Stoppwort-Anteil

Als Stoppwörter werden sehr häufig vorkommende Terme wie „der“, „die“, „das“, „und“, „ich“, usw definiert. Da diese Terme so häufig in der Sprache vorkommen besitzen sie keinen besonders hohen sinngebenden Charakter. Ein zu hoher Anteil an Stoppwörter kann daher ein Hinweis darauf sein, dass der Text nicht besonders tiefgründig ist.

Im Programmverzeichnis von Seolingo finden Sie eine Liste der Stoppwörter. Bei Bedarf können Sie diese abändern, nach einem Neustart des Programmes wird der Stoppwort-Anteil dann anhand Ihrer geänderten Liste berechnet.

Uniqueness

In der „Unique“-Spalte wird die Einzigartigkeit des Textes bewertet. Zu beachten ist, dass sich diese Berechnung nur auf den konkreten Text bezieht. Es wird also nicht geprüft, ob der Text oder Teile des Textes bereits an anderen Stellen im Internet veröffentlicht wurden.

Stattdessen wird nur der Text selbst bewertet: gibt es innerhalb des Textes ähnliche oder sich wiederholende Passagen? Dann sinkt der Unique-Wert. Gibt es dagegen keinerlei sich wiederholende Passagen, erzielt das Dokument den Höchstwert von 100 %.

So lange ihr Dokument hier einen Wert von mindestens 90% erzielt, ist alles im grünen Bereich. Liegen Sie deutlich darunter, sollten Sie überprüfen, ob es nicht wiederholende Textpassagen gibt, die sich variabler gestalten lassen.

Stuffing / Keyword-Stuffing

Früher traf man im Web viele Texte an, die mit Keywords geradezu vollgequetscht wurden. Ziel dieser Maßnahme war, die Relevanz eines Textes für ein Keyword zu erhöhen, das ging dann jedoch oft zu Lasten der Lesbarkeit. Solche reinen SEO-Texte waren beim Lesen relativ leicht zu erkennen, wenn sich Schlüsselterme viel zu oft und viel zu schnell im Text wiederholten. Für den unbedarften Leser „fühlte“ sich ein solcher Text beim Lesen unnatürlich an.

Heute findet man nur noch selten Texte mit extremem Keyword-Stuffing auf den vorderen Plätzen bei der Suchmaschine Google. Daher sollten Sie unbedingt darauf achten, bei Ihren Dokumenten kein Keyword-Stuffing (möglicherweise auch unbewusst) zu betreiben. Seolingo bietet verschiedene Kennzahlen an, mit denen Sie Keyword-Stuffing aufdecken können.

Oft können Sie Keyword-Stuffing schon entdecken, wenn Sie sich die Keyword-Dichte des Haupttermes ansehen. Hierbei sollten extrem hohe Werte (z.B. über 5 %) unbedingt vermieden werden. Das Aufdecken von Keyword-Stuffing ist übrigens auch einer der Anwendungsfälle, bei denen die Keyworddichte besser geeignet ist als z.B. WDF oder WDF*IDF.

Keyword-Stuffing kann aber auch nur in einem Teil des Textes vorkommen, während das Keyword im restlichen Text in normaler Häufigkeit oder auch nur noch wenig verwendet wird. Dann wird man das Stuffing über die Keyworddichte nicht aufdecken können. Seolingo berechnet daher für jeden analysierten Text zwei weitere Kennzahlen, die Stuffing bzw. Ansätze davon zuverlässig aufdecken.

Ein Text, bei dem Keyword-Stuffing betrieben wird, ist deshalb unangenehm zu lesen, weil sich immer dieselben Keywörter in einem viel zu kurzen Abstand wiederholen.

Beispiel: Heute morgen trank ich ein Glas Milch. Weil die Milch mir so gut schmeckte, hatte ich noch nicht genug und trank danach ein weiteres Glas Milch. Insgesamt kann ich jedem nur empfehlen, morgens Milch zu trinken, weil man sich danach viel besser fühlt als wenn man keine Milch getrunken hätte.

Der Stuffing-Faktor von Seolingo gibt an, wie hoch der Anteil der Terme in einem Text ist, die sich innerhalb der folgenden 15 Terme wiederholen. Ein Stuffing-Faktor von 0 besagt also, dass bei allen Termen mindestens 15 andere Terme zwischen zwei Auftreten liegen, der maximale Stuffing-Faktor von 100 wird erreicht wenn alle Terme sich innerhalb von 15 Stellen wiederholen.

Zudem wird dieselbe Analyse zusätzlich gesondert auf die wichtigsten Keywords beschränkt durchgeführt. Der Keyword-Stuffing-Faktor berechnet also die Wiederholungsrate für die beiden häufigsten Terme, die im Dokument vorkommen.

Lesbarkeit (Flesch, WSTF, Silben, Wörter)

Seolingo führt für jedes Dokument auch eine Lesbarkeitsanalyse durch. Sie sehen die durchschnittliche Silbenanzahl pro Wort sowie die durchschnittliche Anzahl an Wörtern pro Satz (Satzlänge). Aus diesen (und davon abgeleiteten Faktoren) lassen sich die Lesbarkeitsindices „Flesch-Index“ und „Wiener Sachtextformel“ berechnen.

Beide Indices sollen mit einem einfachen Wert darstellen, wie leicht ein Text zu verstehen ist. Der Flesch-Index beginnt dabei bei 100, wobei dies einen extrem leicht zu verstehenden Text markiert. Ein Flesch-Index von 0 zeigt dagegen einen extrem komplexen und komplizierten Text an.

Flesch Lesbarkeit Verständlich für Beispiel Geeignet für *
0 – 29 sehr schwer Akademiker Fachliteratur 4,5 %
30 – 49 schwer anspruchsvolle Zeitung 33 %
50 – 59 mittelschwer Boulevard-Zeitung 54 %
60 – 69 mittel 13 – 15-jähriger Schüler 83 %
70 – 79 mittelleicht Werbung 88 %
80 – 89 leicht Comics 91 %
90 – 100 sehr leicht 11-jähriger Schüler 93 %

*) Es wird angegeben, wieviel Prozent der amerikanischen erwachsenen Bevölkerung einen Text mit dem jeweiligen Flesch-Index verstehen können. Die Angaben stammen aus der Publikation The Art of Readable Writing von Rudolf Flesch von 1949.

Die Wiener Sachtextformel verfolgt einen leicht geänderten Ansatz sowohl zur Berechnung als auch bezüglich der Skala. Die Absicht dabei war es, einen intuitiveren Wert für die Lesbarkeit zur Verfügung zu stellen. Der Wertebereich geht dabei von 4 bis 15, die Werte sollen angeben, wie viele Jahre ein Mensch bereits Lesen können muss, um einen Text zu verstehen. Der Wert korrespondiert daher ungefähr mit der Schulstufe: ein Dokument mit einem Index von 4 kann von einem Viertklässler verstanden werden, während ein Text mit einem Wert von 10 für Zehntklässler geeignet ist. Texte mit Werten ab 13 richten sich dementsprechend an Akademiker.

Mit Hilfe der Lesbarkeitsanalyse können Sie also feststellen, wie leicht Ihr Text zu verstehen ist. Beachten Sie dabei, dass ein leichter verständlicher Text nicht unbedingt immer besser ist: es kommt immer auf die Zielgruppe an. Webtexte liegen oft im (Flesch-) Bereich von 45 – 65, wenn Sie darunter oder darüber liegen sollten Sie sicherstellen, dass das für Ihre Zielgruppe auch wirklich geeignet ist (z.B. kann ein Text, der sich an Kinder und Jugendliche richtet durchaus auch einen höheren Index besitzen und ein Text, der sich an ein Fachpublikum wendet auch einen deutlich niedrigeren Flesch-Index).

Zudem noch ein wichtiger Hinweis: Die Lesbarkeitsindices wurden ursprünglich für Fließtexte entwickelt und nicht für Webseiten. Webseitenelemente wie Navigation, Footer oder Seitenleiste können die errechneten Werte durchaus verfälschen. Seolingo unternimmt hier einige Bemühungen, irrelevante Webseitenbereiche herauszufiltern und die Lesbarkeitsanalyse möglichst nur anhand der geeigneten Bereiche durchzuführen. Eine hundertprozentige Lösung kann es hierfür jedoch nicht geben, daher sollten Sie immer beachten, dass die Ergebnisse kleine Ungenauigkeiten enthalten können.

Spezialität / Informationsgehalt

Lassen Sie sich die speziellsten Terme eines Dokumentes anzeigen.

Lassen Sie sich die speziellsten Terme eines Dokumentes anzeigen.

Der Informationsgehalt eines Textes bemisst sich danach, wie speziell die verwendeten Wörter sind. Ein Text, der nur sehr allgemeine Wörter verwendet, weist demnach keinen allzu hohen Informationsgehalt aus, während der Informationsgehalt durch die Verwendung von Fachausdrücken ansteigt.

Seolingo berechnet für jedes in einem Dokument verwendete Wort den „Spezialitätsgrad“, d.h. wie speziell oder weniger speziell das Wort ist. Nun wird der Durchschnitt über alle Wörter des Dokumentes gebildet und ausgegeben. Sie können an diesem Wert also den Informationsgehalt des Textes ablesen. Die Skala reicht dabei von 0 bis 100. Ein Informationsgehalt von 0 steht für einen sehr allgemeinen Text, während 100 für den maximal möglichen Spezialitätsgrad steht, der Text also sehr viele sehr spezielle Wörter enthält.

Mit einem Klick auf die entsprechende Spalte in der Tabelle erhalten Sie übrigens eine Auflistung der speziellsten Wörter eines Dokumentes. So können Sie einfach und schnell die sinntragenden Wörter eines Dokumentes herausfinden.

Überschriften und Fragen

Um sich einen schnellen Überblick über die genauen in einem Dokument behandelten Themen zu verschaffen, listet Seolingo sowohl alle in einem Text verwendeten Überschriften als auch alle Fragen auf. Durch einen Klick auf die jeweilige Spalte öffnet sich ein Fenster, das Ihnen Überschriften bzw. Fragen präsentiert.

Links

In Seolingo können Sie sich auch die ausgehenden Links eines Dokumentes anzeigen lassen. Es wird dabei unterschieden zwischen internen und externen Links.

Insbesondere die externen Link können von Interesse sein, da Sie so leicht weiterführende Ressourcen zu Ihrem Thema finden können.

 

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